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Erfolgs­fak­to­ren für erfolg­rei­ches Crowd­fun­ding

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Anna Yona, Co-Foun­de­rin von Wild­ling, war auf dem Ruhr Sum­mit 2019 mit einem Insight Talk zum The­ma Crowd­fun­ding ver­tre­ten. Ihr Unter­neh­men hat sich auf Bar­fuß­schu­he für Kin­der und Erwach­se­ne spe­zia­li­siert und wur­de mit einem sehr erfolg­rei­chen Crowd­fun­ding gelauncht. Yona gab Best Prac­ti­ce Tipps für erfolg­rei­che Crowd­fun­ding-Kam­pa­gnen und leg­te dar, war­um Crowd­fun­ding für einen star­ken Unter­neh­mens­start wich­tig sein kann. 

Das Prin­zip Crowd­fun­ding

Ein Unter­neh­men stellt sein Pro­jekt bzw. sein Pro­dukt auf einer Crowd­fun­ding-Platt­form wie Start­next oder Kick­star­ter vor – die Mas­se, sofern inter­es­siert, finan­ziert die­ses dann mit Spen­den. Die Spen­der wie­der­um erhal­ten hier­für einen Reward, eine Gegen­leis­tung, vom Unter­neh­men. 

Best Prac­ti­ce beim Crowd­fun­ding

  1. Ach­tet bei der Wahl der Platt­form dar­auf, wo euer Kli­en­tel zu fin­den ist. Es gibt Platt­for­men, die sind inter­na­tio­nal aus­ge­rich­tet, ande­re regio­nal oder alter­na­tiv.
  2. Benennt glas­klar, was ihr tut, was euch beson­ders macht, wel­ches Pro­blem ihr löst. Schärft euer Allein­stel­lungs­merk­mal und kon­zen­triert euch am Anfang bes­ser nur auf ein Pro­dukt und eine Ziel­grup­pe!
  3. Benennt ein kla­res Fun­ding­ziel: Wie viel Geld muss rein­kom­men? Was soll damit finan­ziert wer­den? Wenn ihr 10.000 Euro braucht, braucht ihr im Schnitt 10.000 Besu­cher auf eurer Kam­pa­gnen­sei­te.
  4. Nutzt vor­han­de­ne Netz­wer­ke und baut eige­ne auf! Baut eine Com­mu­ni­ty auf! Seid da, wo eure Ziel­grup­pe ist: in Face­book­grup­pen, in Foren, auf Mes­sen. Betreibt PR. Und star­tet mit all dem schon Mona­te vor eurer Kam­pa­gne. 
  5. Erstellt eine Lan­ding­pa­ge mit einem kur­zen Video und einem Count­down Timer. Gebt Leu­ten, die euch beim Suchen im Netz gefun­den haben die Mög­lich­keit, sich in euren News­let­ter ein­zu­tra­gen und bin­det sie an euch. 
  6. Eine Kam­pa­gnen­dau­er von drei­ßig Tagen ist opti­mal.
  7. Bie­tet Rewards, die direkt mit euch zu tun haben!
  • Für Minis­pen­den bis fünf Euro: Einen Link zu einem Ebook oder eine vir­tu­el­le Dan­kes­kar­te — etwas, was nichts kos­tet!
  • Für 15–25 Euro: ein Merch­pro­dukt wie ein T‑Shirt (ach­tet auf Pro­dukt­preis, Ver­sand­kos­ten und Ver­pa­ckungs­zeit)
  • Für 50–250 Euro: euer Pro­dukt (am bes­ten mit Ear­ly­bird-Ange­bot)
  • Für alles dar­über: schnürt Pro­dukt­bün­del
  1. Das wich­tigs­te Ele­ment eurer Kam­pa­gne ist ein authen­ti­sches Video, das Ver­trau­en schafft. Vie­le schau­en nur dies und unter­schei­den dann, ob sie unter­stüt­zen wol­len oder nicht. Aber auch Fotos sind wich­tig: Stellt auf Fotos gra­fisch oder per Text dar, war­um ihr tut, was ihr tut. Im Kam­pagn­en­text könnt ihr das Gan­ze dann noch aus­führ­li­cher erläu­tern. Inves­tiert in einen guten Text, das Video und die Fotos!
  2. Habt ein Mar­ke­ting­kon­zept für die Zeit nach dem Kam­pa­gnen­start. Wann kon­tak­tiert ihr wen? Wann macht ihr mit wel­chen Part­nern eine Koope­ra­ti­on? Gebt Pres­se­mit­tei­lun­gen her­aus, wenn die Kam­pa­gne gut ange­lau­fen ist.
  3. Betreibt wäh­rend der Kam­pa­gne schon Kun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on, es wird vie­le Fra­gen geben, nehmt die­se ernst und plant Zeit dafür ein. 
  4. Nach der Kam­pa­gne: Lasst den Vor­ver­kauf wei­ter lau­fen, pflegt wei­ter­hin den Kam­pa­gnen­blog und hal­tet die Leu­te stän­dig auf dem Lau­fen­den.

Pro und Con­tra Crowd­fun­ding

Con­tra: Eine Kam­pa­gne kann schei­tern, aber das muss nicht schlimm sein: War die Reich­wei­te zu gering, bekommt nie­mand den Flop mit. War das Pro­dukt nicht gut, ist das ein wert­vol­les Feed­back. 

Pro: Crowd­fun­ding ermög­licht eine Finan­zie­rung vor der Pro­duk­ti­on und einen frü­he­ren Markt­ein­tritt – tol­le Vor­aus­set­zun­gen für ein erfolg­rei­ches Unter­neh­men.

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