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Den Face­book-Algo­rith­mus kna­cken — 8 Tipps

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Tim Burd, Co-Foun­der von Adleaks, hielt auf dem Affi­lia­te Sum­mit West 2020 in Las Vegas eine Key­note mit dem Titel „Hacking the Face­book Algo­rithm“. Dar­in ver­riet er sei­nem Publi­kum, wie man Wer­be­an­zei­gen auf Face­book best­mög­lich auf­setzt – ganz egal, wel­che Pro­duk­te ver­kauft wer­den sol­len. 

Was macht Burd zum Wer­be­an­zei­gen­pro­fi?

Burd grün­de­te bereits diver­se Online­un­ter­neh­men und begann irgend­wann damit, die­se mit­hil­fe von Face­book Ads zu bewer­ben. Da damals nur weni­ge Infor­ma­tio­nen dar­über im Netz zu fin­den waren, star­te­te er eine Grup­pe zum The­ma, die schnell über 100.000 Mit­glie­der hat­te. Da die meis­ten User wie­der­keh­ren­de Fra­gen hat­ten, grün­de­te er Adleaks – eine Platt­form, mit unzäh­li­gen Arti­keln rund um Wer­be­an­zei­gen. 

Algo­rith­mus-rele­van­te Fak­to­ren

Zeit

Star­te dei­ne Kam­pa­gne um Mit­ter­nacht, wenn du möch­test, dass Face­book dein Bud­get gleich­mä­ßig über den Tag ver­teilt aus­gibt. Du kannst eine Kam­pa­gne aber auch pushen, indem du die­se am frü­hen Mor­gen star­test und nur weni­ge Stun­den lau­fen lässt. Nun muss Face­book dein Bud­get schnel­ler aus­ge­ben, erhöht des­halb dei­ne Reich­wei­te und plat­ziert dei­ne Anzei­ge wei­ter oben im News­feed. 

Markt

Nut­ze die Bul­ly-Metho­de. Bie­te ein paar Tage lang manu­ell sehr hoch! So drängst du dei­ne Kon­kur­ren­ten ins Abseits, wirst wei­ter oben im News­feed ange­zeigt und pro­fi­tierst gleich­zei­tig von sin­ken­den Con­ver­si­on-Kos­ten. Vor allem aber bekom­men mehr wirk­lich kauf­wil­li­ge User dei­ne Anzei­ge zu sehen, je höher dein Gebot ist. Face­book teilt dei­ne Ziel­grup­pe näm­lich in Kate­go­ri­en ein: unbe­dingt kauf­wil­lig, kauf­wil­lig, even­tu­ell kauf­wil­lig.

Histo­ry

Face­book trackt dei­ne Wer­be­ak­ti­vi­tä­ten und lernt dich dabei immer bes­ser ken­nen. Der Algo­rith­mus arbei­tet mit einem sie­ben­tä­gi­gen Zeit­fens­ter. Sei also nie sie­ben Tage inak­tiv!

Anzei­gen­typ

Aktu­ell sind Vide­os am erfolg­reichs­ten – selbst wenn es nur ein­fa­che Han­dy­vi­de­os sind. Wer kei­ne Vide­os ein­setzt, büßt mehr als die Hälf­te sei­ner Ziel­grup­pe ein. Du hast bei Face­book auch die Mög­lich­keit ver­schie­de­ne Anzei­gen­ty­pen auf­zu­set­zen und Face­book ent­schei­den zu las­sen, wel­cher User wel­chen Typ zu Gesicht bekommt. Nut­ze die­se Funk­ti­on!

Qua­li­tät

Ach­te auf posi­ti­ves Feed­back in den Kom­men­ta­ren und dar­auf, dass dei­ne Kun­den nichts zu bean­stan­den haben. Sehr schnell bezahlst du sonst mehr für dei­ne nächs­te Kam­pa­gne oder ver­lierst dei­nen Wer­be­an­zei­gen­ac­count. Bei schlech­tem Feed­back star­te eine Enga­ge­ment-Kam­pa­gne und inte­grie­re dei­ne lau­fen­den Con­ver­si­on-Anzei­gen. Mache zudem eine Page-Likes-Kam­pa­gne für wenig Geld um Leu­te auf dei­ne Sei­te zu holen, die sich noch nicht beschwert haben und star­te dann eine Reich­wei­ten-Kam­pa­gne. Nun sehen vie­le dei­ne Wer­bung, tun aber nichts – dei­ne Beschwer­de­ra­te sinkt!

Enga­ge­ment

Sen­ke dei­ne Con­ver­si­on-Kos­ten indem du 5–10 Pro­zent dei­nes Wer­be­bud­gets für Enga­ge­ment-Kam­pa­gnen auf­wen­dest. Nimm unbe­dingt die­sel­ben Post-IDs und Anzei­gen dafür! Ant­wor­te seri­ös auf schlech­te Kom­men­ta­re, wenn nötig ver­ste­cke die­se, aber lösche sie nicht – auch die­se fal­len unter Enga­ge­ment. Pos­te wenigs­tens zwei­mal pro Woche auf dei­ner Sei­te, nut­ze sie nicht nur um Wer­bung aus­zu­spie­len. 

Wett­be­werb

Nut­ze unbe­dingt die Deli­very-Insights und lass dir Über­lap­pun­gen anzei­gen. Ver­mei­de Auk­ti­ons­über­lap­pun­gen so gut es geht!

Bud­get 

Je mehr du inves­tierst, umso mehr Daten kann Face­book über dei­ne poten­zi­el­len Kun­den sam­meln. Ver­teil dein Bud­get auf meh­re­re Anzei­gen, für den Anfang sind acht bis zehn aus­rei­chend, dar­un­ter dür­fen auch dupli­zier­te Anzei­gen sein. Nimm jeden Tag zwei Anzei­gen her­aus, die schlecht lau­fen bis du nur noch vier oder fünf gute Anzei­gen übrig hast. Geh nie wei­ter run­ter, damit ver­pul­verst du dein Bud­get!

 

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