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Der neue Weg zur Acht­sam­keit: 100% digi­tal

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Das heu­ti­ge Arbeits­um­feld ver­langt Grün­dern und Mit­ar­bei­tern alles ab: Ein Mee­ting jagt das nächs­te, Mul­ti­tas­king gehört zum guten Ton und dann muss auch noch wirk­lich was geschafft wer­den. Damit die geis­ti­ge und see­li­sche Gesund­heit dabei nicht auf der Stre­cke bleibt, grün­de­te Tim Kunt­ze zusam­men mit Dr. Mar­ti­na Dop­fer mynd­way und bie­tet Acht­sam­keits­trai­nings für Unter­neh­men an.

Hier geht’s zur Web­site: https://myndway.com/

Dabei fing alles ganz anders an:

Tim Kunt­ze hat eigent­lich einen klas­si­schen BWL-Hin­ter­grund. Nach sei­nem Bache­lor an der Uni­ver­si­tät in Jena und meh­re­ren Aus­lands­er­fah­run­gen, fühl­te er sich noch nicht bereit für die Berufs­welt. Also folg­te ein Mas­ter­stu­di­um an der HHL in Leip­zig mit Fokus auf Entre­pre­neurs­hip und Stra­te­gy. Nach zwei Jah­ren dann die Ent­schei­dung: Bera­ter wer­den oder doch in die Start Up Sze­ne ein­tau­chen? Tim Kunt­ze ent­schied sich für die Start Ups. Nach Sta­tio­nen in Ber­lin, Mün­chen und wie­der Ber­lin lan­de­te er bei Goog­le in Ham­burg und kam dort in Kon­takt mit Acht­sam­keit, Medi­ta­ti­on und Yoga. Wäh­rend einer wohl­ver­dien­ten Aus­zeit vom Job schloss er sich mit sei­ner jet­zi­gen Frau Dr. Mar­ti­na Dop­fer zusam­men, die sich schon län­ger mit dem The­ma Acht­sam­keit beschäf­tig­te. Gemein­sam grün­de­ten sie mynd­way.

mynd­way

mynd­way bie­tet indi­vi­dua­li­sier­te und wenn gewünscht 100% digi­ta­le Acht­sam­keits­pro­gram­me für Ein­zel­per­so­nen, Füh­rungs­kräf­te und gan­ze Teams in Unter­neh­men. Das The­ma Acht­sam­keit hat in den letz­ten Jah­ren immer mehr an Auf­merk­sam­keit gewon­nen. mynd­way setzt sich in drei wich­ti­gen Stand­punk­ten von Ande­ren ab. Ers­tens liegt der Fokus auf Nach­hal­tig­keit und fle­xi­blen Lösun­gen. Laut Erkennt­nis­sen der Neu­ro­wis­sen­schaft brau­chen neue Gedan­ken etwa sechs bis acht Wochen, um wirk­lich ver­in­ner­licht zu wer­den und neu­es Ver­hal­ten anzu­re­gen. Des­halb liegt der Fokus bei mynd­way nicht auf ein­ma­li­gen Zwei-Tages-Work­shops, son­dern die Pro­gram­me wer­den über einen län­ge­ren Zeit­raum in den All­tag inte­griert, um ihre vol­le Wir­kung zu zei­gen. Zwei­tens ist das Ler­nen jeder­zeit und von über­all aus mög­lich — dank der digi­ta­len Lern­platt­form mynd­way Aca­de­my. Drit­tens liegt der Fokus nicht nur auf Ein­zel­per­so­nen im Unter­neh­men, son­dern auch auf gan­zen Teams, womit sich mynd­way deut­lich von ande­ren Anbie­tern unter­schei­det.

Wis­sen­schaft­li­cher Ansatz

Als Basis für das Kon­zept dient das Buch von Dr. Mar­ti­na Dop­fer,  Acht­sam­keit und Inno­va­ti­on in inte­grier­ten Orga­ni­sa­tio­nen, in dem sie Stu­di­en aus Wis­sen­schaft und Wirt­schaft gesam­melt hat. Die­se Stu­di­en bele­gen unter ande­rem, dass Per­so­nen, die Wert auf Acht­sam­keit legen, nach Ablauf eines bestimm­ten Zeit­rah­mens bes­ser mit Stress und Druck umge­hen kön­nen, einen bes­se­ren Fokus und stär­ke­re Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit auf­wei­sen und als Team in sich geschlos­se­ner sind. 

Doch was ist Acht­sam­keit über­haupt? Es ist ein Weg, Ideen und Inno­va­tio­nen abseits der im Kopf fest­ge­fah­re­nen und gewohn­ten Wege wie­der zuzu­las­sen. Das geht jedoch nur, wenn man bereit und fähig ist, die­sen Raum für neue Gedan­ken zu öff­nen. mynd­way bie­tet das Hand­werks­zeug dazu an.

Die Zusam­men­ar­beit mit mynd­way beginnt bei jedem neu­en Unter­neh­men mit einem per­sön­li­chen Bera­tungs­ge­spräch. Dar­in wird geklärt, wer zur Ziel­grup­pe eines gemein­sa­men Pro­gram­mes gehört, wel­che Zie­le erreicht und wie die Inhal­te ver­mit­telt wer­den. Das Acht­sam­keits­pro­gramm funk­tio­niert dabei wie ein Bau­kas­ten: Jedes Unter­neh­men wählt die Bau­stei­ne aus, die auf die jewei­li­ge Situa­ti­on am bes­ten pas­sen. 

Momen­tan gibt es mynd­way nur im deutsch­spra­chi­gen Raum. Dort soll sich das Unter­neh­men mit einer ste­tig wach­sen­den Pro­dukt­pa­let­te fes­ti­gen und wei­ter wach­sen. Tim Kunt­ze sieht dar­über hin­aus gro­ßes Poten­ti­al auf dem anglo-ame­ri­ka­ni­schen Markt, wel­chen das Team im nächs­ten Schritt erobern möch­te.

Ers­te Schrit­te zur Acht­sam­keit

Doch auch ohne die Hil­fe eines kom­plet­ten Pro­gramms kann jeder ein­zel­ne sei­ne eige­ne Acht­sam­keit erhö­hen. Eine zehn bis 20-minü­ti­ge Übung jeden Mor­gen kann bereits dabei hel­fen, geord­ne­ter in den Tag zu star­ten. Tim Kunt­ze emp­fiehlt dafür, sich hin­zu­set­zen, zu ver­su­chen den Gedan­ken zuzu­se­hen und den eige­nen Atem zu beob­ach­ten. Gene­rell spielt der Atem eine wich­ti­ge Rol­le. Schon weni­ge Minu­ten über den Tag ver­teilt, in denen man die­se Übung durch­führt, sor­gen für mehr Ruhe und Kon­zen­tra­ti­on. Ein wei­te­rer Trick sind soge­nann­te Fokus­zei­ten. Das sind fest­ge­leg­te Zei­ten, in denen man nur eine ein­zi­ge Auf­ga­be mit vol­ler Kon­zen­tra­ti­on erle­digt. Das kann auch hei­ßen: kei­ne Mails beant­wor­ten, das Han­dy weg­le­gen und nicht ans Tele­fon gehen.

Auch für Team-Mee­tings hat Tim Kunt­ze eine pas­sen­de Lösung parat. Ein kur­zer acht­sa­mer Check-In mit allen Teil­neh­men­den, bei dem bspw. über das per­sön­li­che Wohl­erge­hen gespro­chen wird, bewirkt eine ent­spann­te Atmo­sphä­re und erhöht den all­ge­mei­nen Fokus.

Was Tim Kunt­ze gelernt hat

Aus der Grün­dungs­pha­se nimmt Tim Kunt­ze wich­ti­ge Erkennt­nis­se mit. Zunächst, wie unglaub­lich wich­tig die Che­mie zwi­schen Mitgründer/Innen und ers­ten Mitarbeiter/Innen ist. In der ers­ten Zeit ver­brach­te er Tag und Nacht mit sei­ner Mit­strei­te­rin, dafür muss es mensch­lich ein­fach pas­sen. Außer­dem emp­fiehlt er, sich so viel Feed­back von außer­halb wie mög­lich ein­zu­ho­len und eine ganz kla­re Bot­schaft nach außen zu schi­cken. Damit kann sicher­ge­stellt wer­den, dass auch Per­so­nen ohne tie­fe­res Hin­ter­grund­wis­sen oder Teil­nah­me am Ent­ste­hungs­pro­zess ver­ste­hen, wor­um es geht. Zu guter Letzt beton­te Tim Kunt­ze, dass es ihm jeden Tag wie­der Freu­de macht, mynd­way auf­zu­bau­en und mit sei­nem Unter­neh­men Offen­heit und Inno­va­ti­ons­freu­de in Unter­neh­men anzu­re­gen. 

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