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Mit ite­ra­ti­ven Design­pro­zes­sen schnell ska­lie­ren

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Der Influ­en­cer­markt ist der der­zeit wohl am Schnells­ten wach­sen­de Markt des letz­ten Jahr­zehnts. Mil­lio­nen von Men­schen fol­gen ein­zel­nen Influ­en­cern, wor­aus sich ein unglaub­li­ches Wer­be­po­ten­ti­al ergibt. Noch nie war es so ein­fach, so vie­le Men­schen auf ein­mal zu errei­chen. In eben die­sem Markt ist Col­la­bo­ry als Mar­ke­ting­agen­tur tätig. Die Red­ne­rin Han­na San­der gab in ihrem Vor­trag vom 18.06 in Ber­lin Ein­bli­cke in die Chan­cen und Pro­ble­me die­ses Mark­tes, sowie in die Leh­ren, die sie dar­aus gezo­gen hat. 

Was ist Col­la­bo­ry?

Auf Col­la­bo­ry kön­nen Unter­neh­men ihre Pro­duk­te durch die 6.000 Influ­en­cer, die zusam­men knapp 500 Mil­lio­nen Men­schen errei­chen, ver­mark­ten. Zudem wer­den Ein­bli­cke in die Wir­kung der Stra­te­gie gewon­nen, wodurch genau aus­ge­wer­tet wird, was wir­kungs­voll war und was nicht. 

Kapi­tel 1: Her­aus­for­de­run­gen und Risi­ken

Der Influ­en­cer­markt ist sehr schnell­le­big. Die Vor­lie­ben und Inter­es­sen der Kun­den ändern sich so schnell, dass es meist nicht mög­lich ist, eine umfang­rei­che Markt­re­cher­che durch­zu­füh­ren und so even­tu­ell voll­kom­men an den Wün­schen der Kun­den vor­bei zu pro­du­zie­ren. Bei die­ser schnel­len Ände­rung nicht die Über­sicht zu ver­lie­ren, ist zudem eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung für Col­la­bo­ry.

Um die­se Risi­ken ein­zu­däm­men, ver­folgt Col­la­bo­ry die Stra­te­gie einer wie­der­hol­ten Anpas­sung der Pro­zes­se. Somit haben die Kun­den schon die Mög­lich­keit, mit dem Pro­dukt zu arbei­ten und ers­te Erfah­run­gen zu sam­meln. Das Feed­back der Kun­den für die­se ers­te Ver­öf­fent­li­chung ist zudem für die Ent­wick­ler Gold wert, da sie das Pro­dukt so genau auf die Wün­sche der Kun­den anpas­sen kön­nen. Die­se ers­te Ver­öf­fent­li­chung für die Kun­den beschränkt sich dabei auf den wirk­lich wich­ti­gen Kern des Pro­dukts. Erst im Nach­hin­ein wer­den dann wei­te­re Funk­tio­nen hin­zu­ge­fügt, die zwar die Erfah­rung der Kun­den ver­bes­sern, aber nicht unbe­dingt nötig sind. Ein Bei­spiel für die­se spä­ter durch­zu­füh­ren­den Ände­run­gen ist zum Bei­spiel eine Inno­va­ti­on des User Inter­faces, mit der der Kun­de das Pro­dukt bes­ser ver­steht.

Kapi­tel 2: Gelern­te Lek­tio­nen des Unter­neh­mens

Die ers­te wich­ti­ge Erkennt­nis von Han­na haben wir eben bespro­chen. Zunächst soll­te sich auf das wirk­lich wesent­li­che kon­zen­triert wer­den. Erst wenn die­ser Kno­ten­punkt erfolg­reich umge­setzt wor­den ist, soll­te man sich den Details wid­men, die das bestehen­de Pro­dukt dann wei­ter ver­bes­sern.

Inner­halb des Unter­neh­mens soll­te zudem Wert auf eine gute Kom­mu­ni­ka­ti­on (vor allem zwi­schen Desi­gnern und Pro­gram­mie­rern) gelegt wer­den, damit alle Par­tei­en genaus­tens nach­voll­zie­hen kön­nen, war­um man­che Din­ge wich­tig sind und man­che eher weg­ge­las­sen wer­den kön­nen. Durch die­se Abspra­che wer­den War­te­zei­ten und Unklar­hei­ten schon im Vor­aus aus­ge­räumt, was die so wich­ti­ge Zeit­er­spar­nis ein­bringt. 

Zuletzt soll­te das Unter­neh­men trotz des viel­fäl­ti­gen und schnel­len Wan­dels der Bran­che in sei­ner eige­nen Arbeit Kon­sis­tenz auf­wei­sen. So soll­ten für ein­zel­ne Pro­jek­te nicht kom­plett neue Design­sym­bo­le genutzt wer­den, die nur zu Unklar­hei­ten und Unver­ständ­nis der Pro­gram­mie­rer führt. 

Im End­ef­fekt soll­te das Unter­neh­men groß den­ken, aber erst mit den klei­nen Din­gen begin­nen und dann auf die­se Kern­funk­tio­nen auf­bau­en und sie immer wei­ter ver­bes­sern, um vom Influ­en­cer­markt und sei­ner dras­ti­schen Expan­si­on pro­fi­tie­ren zu kön­nen. 

Fazit: die drei Take aways des Vor­trags

  1. Der Influ­en­cer­markt ist der am schnells­ten wach­sen­de Markt des letz­ten Jahr­zehnts und hat heut­zu­ta­ge ein rie­si­ges Wer­be­po­ten­ti­al
  2. Du kannst mit Dei­nem Pro­dukt bereits früh ein­stei­gen um über die Influ­en­cer das Feed­back zu Dei­nem Pro­dukt zu erhal­ten und es daru­af basie­rend zu ver­bes­sern
  3. Auch wenn Du früh star­test, ent­wick­le das Pro­dukt immer wei­ter. Eine gute Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Desi­gnern und Pro­gram­mie­rern ist hier­für extrem wich­tig. Denn du star­test zwar früh und klein, denkst aber immer groß.

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