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Start-Up Erfolgs­fak­to­ren — 5 Tipps vom Pro­fi

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Dr. Nico Peters, Co-Foun­der von COMPEON, stell­te sein Unter­neh­men vor und ging in sei­ner Key­note auch auf die fünf Erfolgs­fak­to­ren für nach­hal­ti­ges Wachs­tum ein, die jedes Start­up berück­sich­ti­gen soll­te. Sei­ne Erfah­run­gen bezie­hen sich dabei auf den Auf­bau von COMPEON. Die­se Platt­form ist ein Markt­platz, der Unter­neh­mer, die auf der Suche nach Finan­zie­rungs­part­nern sind, mit eben die­sen Part­nern zusam­men­bringt. COMPEON besteht seit fünf Jah­ren und ist das füh­ren­de Fin­tech-Unter­neh­men im Bereich der Mit­tel­stands­fi­nan­zie­rung. Der Sitz des Unter­neh­mens befin­det sich im Ruhr­ge­biet, weil dort der unter­neh­me­ri­sche Mit­tel­stand stark ver­tre­ten ist.

Die Anfän­ge von COMPEON

Bei Fir­men­grün­dung, so Peters, glich der Markt, in dem sich COMPEON auf­stell­te, einem schla­fen­den Ele­fan­ten: Unfass­bar gigan­tisch aber noch nicht wach und sich sei­ner Grö­ße bewusst. Zum einen lag dies an der feh­len­den Digi­ta­li­sie­rung des Mark­tes – vor fünf Jah­ren gab es im Finanz­seg­ment noch gro­ße Zwei­fel, ob sich das Inter­net über­haupt durch­setzt; zum ande­ren lag es dar­an, dass im Ban­ken­sek­tor die Kun­den­zu­frie­den­heit zwar offen­sicht­lich groß­ge­schrie­ben wird, in Wahr­heit jedoch nur ein Rand­the­ma ist, denn der Kun­de ist eigent­lich nur ein Antrags­stel­ler. Doch der Markt hat sich ver­än­dert: Heu­te wol­len 80 Pro­zent der Kun­den ihre Finan­zen online abwi­ckeln und immer mehr Bank­fi­lia­len wer­den geschlos­sen. Der Ele­fant ist auf­ge­wacht. COMPEON hat eine Wel­le geschaf­fen, auf der es nun mit­schwimmt.

Wie läuft COMPEON? 

Klas­si­sche Unter­neh­men plat­zie­ren auf der Platt­form ihren Finan­zie­rungs­be­darf und COMPEON prüft in Echt­zeit die För­der­mög­lich­kei­ten – dabei nutzt es Schnitt­stel­len bei­spiels­wei­se zur KfW-Bank – und plat­ziert die Gesu­che anschlie­ßend gezielt bei sei­nen Part­nern (Groß- und Regio­nal­ban­ken, Spar­kas­sen etc.). Mitt­ler­wei­le wur­den über COMPEON mehr als 900 Mil­lio­nen Euro aus­ge­zahlt, das Unter­neh­men wächst monat­lich um 10–15 Pro­zent, hat mehr als 250 Finan­zie­rungs­part­ner und über 100 Mit­ar­bei­ter an fünf Stand­or­ten. All dies kommt natür­lich nicht von einem Tag auf den ande­ren. Der Erfolg gleicht viel­mehr einer Expo­nen­ti­al­funk­ti­on: Am Anfang pas­siert lan­ge Zeit nur ganz wenig, dann immer mehr und irgend­wann knallt es. Gera­de zu Beginn brauchst du jede Men­ge Lei­den­schaft und Über­zeu­gung, um all die Hür­den zu neh­men, die sich dir in den Weg stel­len. 

5 Erfolgs­fak­to­ren zur Über­win­dung aller Hür­den

  1. Tech first!

Tech­no­lo­gie muss Kern­be­stand­teil dei­nes Pro­duk­tes, dei­ner Sales und all dei­ner Pro­zes­se sein. 

2. Keep all data in one sys­tem and use it!

Du hast durch Digi­ta­li­sie­rung wenig Kun­den­kon­takt und musst dei­ne Kun­den über ihre Daten­struk­tur ken­nen­ler­nen. Fin­de her­aus, wel­che Mar­ke­ting­ka­nä­le zu ihnen pas­sen, was ihre Wün­sche sind.

3. Auto­mi­ze and sca­le!

Nur weil etwas digi­ta­li­siert ist, muss es nicht bes­ser sein. Du musst alle Pro­zes­se stän­dig opti­mie­ren und an neue Tech­no­lo­gien anpas­sen. Fra­ge dich stets: Ska­liert das, was ich hier mache, oder kann das weg?

4. Cus­to­mer Centri­ci­ty!

Der Kun­de soll­te dein Kern­the­ma sein. Sam­mel Kun­den­feed­back. Schau auch, wel­che Bewer­tun­gen dei­ne Kli­en­tel grund­sätz­lich über­haupt abgibt – bei­spiels­wei­se auf Trust­pi­lot. So lernst du die Wün­sche dei­ner Kun­den ken­nen und kannst dich dar­an aus­rich­ten.

5. Mensch im Pro­zess!

Es reicht nicht, nur Sales zu machen, du musst Gutes tun und dar­über reden, raus­ge­hen und dich bekannt machen. Auch im Jahr 2019 sind The­men wie Empa­thie, Emo­ti­on und Enga­ge­ment noch wich­tig für Kun­den­ent­schei­dun­gen. 

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