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Sta­tus Quo des Influ­en­ce­rIn­nen-Mar­ke­ting

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In ihrem Impuls­vor­trag auf der future!publish in Ber­lin berich­te­te Ali­na Lud­wig über die rasan­te Ent­wick­lung des Influ­en­ce­rIn­nen-Mar­ke­ting. Sie erklär­te die Vor­tei­le die­ser Mar­ke­ting­form, wie Unter­neh­men davon pro­fi­tie­ren und wie die stei­gen­de Pro­fes­sio­na­li­sie­rung neue Her­aus­for­de­run­gen mit sich bringt. In ihrem Vor­trag zeig­te Ali­na Lud­wig, wie viel­fäl­tig die deut­sche Influ­en­ce­rIn­nen-Land­schaft heu­te ist und war­um ihre Kraft noch immer von vie­len unter­schätzt wird. Ali­na Lud­wig hat sich mit dem The­ma in ihrem Buch „Der per­fek­te Ein­stieg ins Influ­en­cer Mar­ke­ting“ inten­siv aus­ein­an­der­ge­setzt. Sie betreibt außer­dem den Pod­cast “Influ­ence!”.

Influ­en­ce­rIn­nen-Mar­ke­ting pola­ri­siert

Ali­na Lud­wig star­te­te ihren Vor­trag mit der Betrach­tung, wie das The­ma in den Unter­neh­men gera­de noch häu­fig behan­delt wird. Auf der einen Sei­te wird dar­in oft die Ret­tung des Mar­ke­tings gese­hen, auf der ande­ren Sei­te wird es auch als Tor zur Höl­le emp­fun­den. Damit wird ein zu ein­fa­ches Bild ver­mit­telt. Es han­delt sich viel­mehr um eine kom­ple­xe Bran­che in einer dyna­mi­schen Welt, mit deren Dar­stel­lung vie­le über­for­dert sind. Beson­ders star­ke Aus­wir­kun­gen waren im Mai 2019 sicht­bar, als der You­tuber Rezo mit einem Video die Zer­stö­rung der CDU erklär­te. Das Video schlug höchs­te Wel­len, führ­te zu einer gemein­schaft­li­chen Bewe­gung, die zur Nicht­wahl auf­rief und hat ein­drück­lich gezeigt, wie Rezo als Sprach­rohr für die jun­ge Genera­ti­on funk­tio­niert. Ein gro­ßer Schwer­punkt bei Influ­en­ce­rIn­nen liegt noch immer auf The­men der Beauty‑, Tra­vel- oder Food­bran­che. Influ­en­cer-Mar­ke­ting funk­tio­niert aber für jedes The­ma, auf allen Platt­for­men und in jeder Alters­grup­pe. Selbst ein Spe­zia­list für papier­lo­ses Arbei­ten wie Lars Bobach, kann wert­vol­le Impul­se zu The­men wie Pla­nen, Han­deln und Fokus­sie­ren leis­ten. Und damit ein wert­vol­ler Influ­en­cer für die älte­re Genera­ti­on wer­den.

40 Mil­lio­nen Deut­sche aktiv in Social Media

Wer Men­schen errei­chen will, muss dort hin­ge­hen, wo sich die­se auf­hal­ten. Das sind die sozia­len Netz­wer­ke. Außer­dem muss man die Use­rIn­nen so anspre­chen, wie die­se ange­spro­chen wer­den wol­len. Influ­en­ce­rIn­nen kom­mu­ni­zie­ren in den sozia­len Netz­wer­ken erfolg­reich. Das kann für mein Unter­neh­men ein Bei­spiel sein, wie ich selbst vor­ge­hen muss, um poten­zi­el­le Kun­dIn­nen zu errei­chen. Dabei ist es nicht ent­schei­dend das Unter­neh­men und sei­ne Pro­duk­te auf Insta­gram oder Twit­ter zu prä­sen­tie­ren. Genau­so erfolg­reich kann eine Pod­cast-Prä­sen­ta­ti­on oder Twitch.tv sein. Das span­nends­te Netz­werk momen­tan ist Tik tok. Auf dem sozia­len Netz­werk wer­den kur­ze, selbst­ge­dreh­te Vide­os mit Musik unter­malt, dazu wird getanzt oder syn­chron mit­ge­sun­gen. 16 Mil­lio­nen Fol­lower wur­den inner­halb eines Jah­res gene­riert.

Influ­en­ce­rIn­nen als Part­ne­rIn­nen

Laut Bun­des­ver­band Digi­ta­le Wirt­schaft (BVDW) inves­tie­ren bereits heu­te 80% aller Unter­neh­men in Influ­en­cer-Mar­ke­ting. Im Grun­de ist es der Kampf um Auf­merk­sam­keit, der die Unter­neh­men treibt. Inzwi­schen wer­den die Spu­ren, die Men­schen bei der Nut­zung digi­ta­ler Inhal­te hin­ter­las­sen, ana­ly­siert. Mar­ken ver­ste­hen, wonach wir suchen und machen das Fin­den bequem, damit die Men­schen vom Über­an­ge­bot nicht über­for­dert sind. Wer Nut­ze­rIn­nen errei­chen will, muss es ihnen bequem machen. Influ­en­ce­rIn­nen akti­vie­ren die Nut­ze­rIn­nen. Sie bera­ten uns, wie Freun­de das tun. Ihre Emp­feh­lun­gen hel­fen bei der Kauf­ent­schei­dung. Influ­en­ce­rIn­nen sind digi­ta­le Freun­de zu denen enge Bin­dun­gen auf­ge­baut wer­den. Des­halb kann es sinn­voll sein, mit ihnen in Form einer Co-Crea­ti­on zusam­men­zu­ar­bei­ten. Dadurch wer­den Pro­duk­te wei­ter­ent­wi­ckelt, bes­ser gemacht oder neu kre­iert. Die Inte­gra­ti­on von Kun­den­ideen fin­det statt. Die Reich­wei­te und die Glaub­wür­dig­keit stei­gen, wenn die Zusam­men­ar­beit mit Influ­en­ce­rIn­nen frucht­bar ist. Die stra­te­gisch klu­ge Nut­zung der Netz­werk­ef­fek­te führt zum lang­fris­ti­gen Erfolg.

Fazit

Influ­en­cer-Mar­ke­ting muss wei­ter­ge­dacht wer­den. Es geht nicht nur um den Ver­kauf von Pro­duk­ten. Als Cor­po­ra­te Influ­en­cer kön­nen auch Mit­ar­bei­ten­de agie­ren. Die Tele­kom z.B. hat mit dem Pro­jekt „Werk­stolz“ mit ech­ten Mit­ar­bei­te­rIn­nen und ech­ten Sto­ries ihre Sicht­bar­keit erhöht und gro­ße Vor­tei­le für sich geschaf­fen. Influ­en­ce­rIn­nen sind Men­schen. Wir kön­nen ihre Viel­falt, ihre Exper­ti­se und die Kraft ihres Netz­werks als Brü­cke zu unse­rem Unter­neh­men ein­set­zen. 

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