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Wie Dein Pro­dukt von Anfang an bei Ama­zon gefun­den wird

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Mat­thi­as Heitz stu­dier­te im Bache­lor dual Finanz­we­sen, mach­te sei­nen Mas­ter an der Hoch­schu­le für ange­wand­te Wis­sen­schaf­ten Mün­chen und schloss dar­an eine drei­jäh­ri­ge Pro­mo­ti­on an, die er bei BMW ver­brach­te – direkt berich­tend an den Finanz­vor­stand. Vor ein­ein­halb Jah­ren wag­te er den Schritt in die Selbst­stän­dig­keit und wid­me­te sich von da an kom­plett der Wei­ter­ent­wick­lung und dem Auf­bau sei­ner eige­nen Online­brand. Anfäng­lich haupt­säch­lich über Ama­zon ver­trie­ben, wird die­se heu­te erfolg­reich in 26 Län­dern ver­kauft. Im Gespräch mit Kon­fy gab Heitz wert­vol­le Tipps für den Auf­bau der eige­nen Brand auf Ama­zon.

Hier geh­t’s zum Online-Shop von Luuk Life­style.

Das rich­ti­ge Pro­dukt

Wer auf Ama­zon ver­kau­fen will, muss sich zunächst für ein Pro­dukt ent­schei­den. Heitz tat das durch ana­ly­ti­sche Her­lei­tung: Er such­te ein preis­güns­ti­ges Pro­dukt mit hohem Mar­ken­wert und gerin­ger Umtauschra­te – Schmuck erschien ihm dies­be­züg­lich als beson­ders geeig­net. Mit der Zeit erwei­ter­te er sein Sor­ti­ment um Pro­duk­te aus dem Bereich „Home and Living“ und sei­ne Mar­ke durch­lief eine Trans­for­ma­ti­on zur nach­hal­ti­gen Life­sty­l­emar­ke.

Ein ganz wesent­li­cher Aspekt der Pro­dukt­ent­wick­lung sei der Fak­tor Qua­li­tät. Wer heu­te bei Ama­zon star­tet, so Heitz, muss sich bewusst sein, dass dort ein sehr hoher Wett­be­werb herrscht. Nur Pro­duk­te, die von Anfang an eine gute Qua­li­tät auf­wei­sen, kön­nen sich lang­fris­tig behaup­ten. Kun­den erwar­ten ein ein­wand­frei­es Pro­dukt. Ent­täusch­te Kun­den schrei­ben schlech­te Bewer­tun­gen, die dem Pro­duktran­king scha­den. Wer mit einem schlech­ten Pro­dukt star­tet, hat auch nach qua­li­ta­ti­ver Nach­bes­se­rung nur schlech­te Chan­cen auf ein bes­se­res Ran­king – oft­mals ist es nötig, ein neu­es Lis­ting anzu­le­gen und von vorn zu begin­nen.

Fak­to­ren für ein gutes Ran­king

Ama­zon ist ziem­lich undurch­sich­tig, wel­che Fak­to­ren das Ran­king eines Pro­duk­tes beein­flus­sen und die zugrun­de lie­gen­den Loga­rith­men ändern sich stän­dig. Den­noch gibt es laut Heitz eini­ge wesent­li­che Ein­fluss­fak­to­ren, die man als Händ­ler bei Ama­zon stets im Blick haben soll­te:

Ama­zon Prime

Vie­le Kun­den neh­men die Vor­tei­le von Prime in Anspruch und fil­tern bei der Pro­dukt­su­che ent­spre­chend schon Prime-Pro­duk­te her­aus und kau­fen nur die­se. Bie­te dei­ne Pro­duk­te dar­um als Prime-Pro­duk­te an.

Pro­dukt­bil­der und ‑beschrei­bung

Die­se flie­ßen in den Such­lo­ga­rith­mus ein – ach­te dar­auf, dass du aus­sa­ge­kräf­ti­ge Fotos sowie tref­fen­de Bul­let­points ver­wen­dest. Dei­ne Pro­dukt­über­schrift soll­te die pas­sen­de Län­ge haben – beach­te hier­zu die Vor­ga­ben von Ama­zon.

Key­words

Key­words sind Such­be­grif­fe, unter denen dein Pro­dukt gefun­den wer­den soll. Hin­ter­le­ge tref­fen­de Key­words für dein Pro­dukt.

Spon­so­red Pro­ducts

Bewirb dei­ne Pro­duk­te, indem du Ama­zon dafür bezahlst, im Such­ergeb­nis poten­zi­el­ler Kun­den wei­ter oben gelis­tet zu wer­den – beson­ders wich­tig für einen guten Start. Dein Bud­get kannst du frei wäh­len. Begin­ne mit auto­ma­ti­schen Kam­pa­gnen und beob­ach­te deren Ver­lauf. Mit der Zeit siehst du, wel­che Such­be­grif­fe zie­hen – baue die­se in dei­ne Pro­dukt­be­schrei­bung ein oder hin­ter­le­ge sie als Key­word, um dei­ne Such­ergeb­nis­se lang­fris­tig zu opti­mie­ren.

Spon­so­red Brands

Dabei bewirbst du dei­ne Mar­ke durch Ban­ner­wer­bung auf Ama­zon – ganz wich­tig für alle, die eine Mar­ke auf­bau­en und die­se bekann­ter machen wol­len. Wenn mehr Leu­te dei­ne Mar­ke suchen, wirkt sich das posi­tiv auf den Rele­vanz­fak­tor aus – vom Loga­rith­mus als rele­vant erkann­te Pro­duk­te wer­den mit­tel­fris­tig höher gelis­tet.

A‑Content

Dar­un­ter sind auf Ama­zon regis­trier­te Mar­ken zu ver­ste­hen. Die­se Regis­trie­rung ermög­licht dem Händ­ler die Vor­stel­lung sei­ner Mar­ke unter jedem Pro­dukt, was eine umfas­sen­de­re Pro­dukt­be­schrei­bung mög­lich macht, eben­so das Hin­ter­le­gen zusätz­li­cher Key­words und das Hoch­la­den zusätz­li­cher Pro­dukt­bil­der.

Ver­käu­fer­per­for­mance

Ant­wor­te schnell auf Kun­den­an­fra­gen, hal­te dei­ne Retou­ren­ra­te nied­rig und dei­ne Pro­duk­te vor­rä­tig – auch das wird vom Loga­rith­mus hono­riert.

Fazit

Ama­zon ist ein gro­ßer Markt­platz mit rie­si­ger Reich­wei­te, die es nir­gends sonst gibt. Mit einem guten Pro­dukt hast du dort wirk­lich tol­le Chan­cen. Hal­te dich jedoch nicht über­mä­ßig lan­ge mit der Pro­dukt­su­che auf, son­dern leg ein­fach los, komm ins Tun und samm­le Erfah­run­gen. Dabei lernst du mehr, als in jedem Online­kurs. Mach dir bewusst, dass du in einen umkämpf­ten Markt ein­trittst und dass der Ver­kauf bei Ama­zon ein kapi­tal­in­ten­si­ves Geschäft ist – aber lass dich davon nicht abbrin­gen. 

Hier geh­t’s zu wei­te­ren Bei­trä­gen auf Kon­fy.

 

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