Die erste Keynote des ruhrSUMMIT 2020 hielt Alexander Hirschfeld, Head of Research beim deutschen Startup Verband. Der Verband führt jährlich eine Umfrage unter Start Ups durch, die in Deutschland und international genutzt wird, vor allem als Grundlage für politische Entscheidungen.

Weniger Optimismus

Aus der Studie des Jahres 2020 lässt sich, gerade im Vergleich zu den Vorjahren, Einiges ablesen. Zunächst ist der Blick in die Zukunft in einem Start Up immer positiver als in einem etablierten Unternehmen, das hat sich auch durch die Krise nicht geändert. Doch auch in den Start Ups hat der Optimismus im Vergleich zum Vorjahr stark nachgelassen. Laut Alexander Hirschfeld sind keine klaren Gewinner oder Verlier zu sehen, alle Branchen und Geschäftsmodelle sind ähnlich stark betroffen.

Start-Ups als Arbeitsplatzmotoren

Doch in einer Krisensituation werden Start Ups wirtschaftlich und gesellschaftlich wichtiger, vor allem durch die Schaffung von Arbeitsplätzen. Denn: Krisen sind immer Gründungszeiten. Eine Krise wie die Corona-Pandemie zeigt viele Herausforderungen auf, sei es Home Office und Remote Schooling oder Data Security. Genau diese Herausforderungen bieten dann Platz für innovative Gründungen.

Alle Chancen nutzen!

Allerdings muss dafür Hilfe vorhanden sein. Junge Gründer brauchen meist bei der Finanzierung Hilfe, außerdem braucht es digitale Plattformen, wenn die Vernetzung offline nicht mehr möglich ist. Laut Alexander Hirschfeld sollten Gründer immer mit offenen Augen durch die Welt gehen. Sein Tipp zum Ende seines Vortrags: Nutzt alle Chancen, die ihr bekommen könnt!

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