Philipp A. Pohlmann baute für die Neobank Qonto den deutschen Markt auf. Seit der Gründung im Jahr 2016 hat Qonto erst in Frankreich, dann auch in anderen europäischen Ländern einen rasanten Aufstieg geschafft. Wie das Team das geschafft hat, erzählte Philipp A. Pohlmann in seiner Keynote auf dem ruhrSUMMIT 2020.

Wachstum durch Vernetzung

Da Fintech Produkte immer sehr kapitalintensiv sind, war gerade zur Anfangszeit von Qonto schnelles und direktes Feedback wichtig. Die Zielgruppe von Qonto sind Gründer, junge Unternehmen und Start Ups. Das ist eine Zielgruppe, die von klassischen traditionellen Banken eher wenig beachtet wird, was Qonto natürlich geholfen hat. Der Erfolg basiert zu einem großen Teil auf einer sehr guten Vernetzung in den örtlichen Start Up Ökosystemen. Durch einen engen Kontakt mit potentiellen Kunden konnte Qonto das eigene Angebot genau auf deren Bedürfnisse abstimmen, was zu vergleichsweise wenigen Features führte, die dafür aber fertig ausgearbeitet sind. Dadurch konnte Qonto sich klar von Konkurrenten abgrenzen, die eine größere Produktpalette anbieten.

Fokus auf Key Features

Qonto war laut Philipp A. Pohlmann von Anfang an als internationales Unternehmen gedacht, weshalb sehr früh auf die Zusammenarbeit mit internationalen Investoren vertraut wurde. Die größte Gefahr während des Wachstums eines Unternehmens sieht Phillip A. Pohlmann bei einer Veränderung des Fokus. Es sei viel wichtiger, die bestehenden Features weiter auszubauen und zu verbessern, als ständig neue Feature einführen zu wollen, die von den Kunden vielleicht gar nicht gewollt oder gebraucht werden.

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