Dass Innovationen wichtig sind, ist beinahe ein ungeschriebenes Gesetz. Es gibt unzählige Start Ups und Gründer mit tollen Ideen. Doch die eigentliche Herausforderung ist die Implementierung von externen Innovationen in einen Konzern oder ein Unternehmen. Auf dem ruhrSUMMIT 2020 wurden zwei verschiedene Wege vorgestellt.

Zusammen zu Kooperationen

Manuel Woste stellte den Ansatz von Kolumbus vor, einem Zusammenschluss von drei großen Energieversorgern in Gelsenkirchen, Dortmund und Bochum. Das Ziel dieser Innovationskooperation ist dabei, die Innovationen über die Kooperation in die Mutterhäuser zu bringen. Kolumbus fungiert dabei als Ansprechpartner für Start Ups. Manuel Woste hat bei seiner Arbeit vor allem eins gelernt: Viel hilft nicht immer viel. Man kann sich besonders beim Networking in unzähligen Kontakten, Events und Konferenzen verlieren, muss aber genau wissen was man konkret will und braucht. Steht das nicht fest, ist es schnell nur Zeitverschwendung. Auch rät er dazu, kalkulierte Risiken einzugehen und nicht alles totzuprüfen.

Vermittlung von passenden Start-Ups

Einen anderen Ansatz verfolgt Peter Trapp von Startport. Startport konzentriert sich auf Logistik-Innovationen und vermittelt vielversprechende und passende Start Ups vor allem an den Duisburger Hafen, aber auch an andere Logistiker. Peter Trapp sieht die größte Schwierigkeit in den unterschiedlichen Unternehmenskulturen bei Start Ups und etablierten Unternehmen. Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit muss auf beiden Seiten Verständnis für den Anderen und auch Vertrauen herrschen. Hinter einer erfolgreichen Implementierung steckt häufig ein wahrer Dauerlauf der Kommunikation.

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